Köster-Stiftung
 

Die Ursprünge der Stiftung

Heinrich Köster
Caroline Köster

Der Hamburger Kaufmann und Reeder Heinrich Köster erwarb im 19. Jahrhundert ein ansehnliches Vermögen. Er war mit den  einflussreichsten Hamburger Familien verwandt und verfügte über zwei eigene Schiffe, mit denen er seine Auslandsgeschäfte abwickelte.

Schon zu Lebzeiten besaß Heinrich Köster um 1870 sechzehn kleine Häuschen in der damaligen Kirchentwiete im Stadtteil Eppendorf. Die Wohnungen wurden besonders günstig an Menschen vermietet, die unverschuldet in Not geraten waren.

Christliche Nächstenliebe, Mitgefühl für die Nöte anderer Menschen und Tatkraft waren Eigenschaften, die Heinrich Köster auszeichneten. Durch seinen engen Kontakt zu den Bewohnern der Kirchentwiete sammelte er Erfahrungen, die zum Modell für seine Stiftung werden sollten.

Heinrich Köster verstarb 1884. Im darauf folgenden Jahr formulierte seine Ehefrau Caroline ein Testament, das die Wünsche und Vorgaben ihres Mannes aufnahm. Am 22. Mai 1885 wurde die „Heinrich und Caroline Köster Testament-Stiftung” mit einem Kapital von 1 Million Goldmark ins Leben gerufen.